Künstlerbücher

Aus der Traum, 2011 (Multiple) Version 2

Wer gerne eine Reise tut, 2011 (Kleinformat), Multiple

2 Bände, Inkjet-Print auf Tucan Inkjet Color Duo 170 g/m2, Auflage: 40 Ex. Format: 17 x 18,2 cm

Das ursprünglich spiralgebundene und mit Laser gedruckte Kleinformat dieses Künstlerbuches habe ich nochmals überarbeitet und als Inkjet-print, gebunden in 2 Bänden fertiggestellt. (Weitere Angaben zum Buch siehe weiter unten.)

 

Grafikrollen, Multiples

Für die Ausstellung im Petöfi Irodalmi Mùzeum in Budapest wollte ich auch noch weitere Grafikrollen erarbeiten. Wie unten angegeben, sollten auch sie mit dem Thema 'Brückenschlag' etwas zu tun haben.

 

Hier habe ich besondere Farbkombinationen gesucht, zum Beispiel in Anlehnung an Yves Kleins Blau ein ähnliches Blau, kombiniert mit Braun. Oder sehr luzide Rot-Grün-Gelbtöne oder dann wieder ganz anderes. Wieder habe ich Fotos aus China verwendet und ineinander gebaut.

Poesie-Album, 2010 (Multiple)

Poesiealbum Poesie-Album 2010, Multiple, Inkjet-Print auf Enhanced Matte Poster Board, Auflage: 12 Ex. Format: 12 x 16 cm

Eine Kollegin in der Gruppe des Forums Künstlerbuch kam mit der Idee, Poesie-Alben für die Ausstellung im Totengässlein zu erarbeiten. Ich fand die Idee hübsch, aber ich habe sie dahin modifiziert, dass in mein erstes künstlerisches Poesie-Album nur Bildausschnitte aus dem Buch "Wer gerne eine Reise tut", 2009 Eingang fanden und diese mit freiem Platz für Gedanken und Notizen von Freunden des Käufers, der Käuferin ausgestattet werden sollen. Auch dieses Büchlein besteht aus doppelseitig bedrucktem Karton und wird mit Spiralen zusammen gehalten.

 

Du und ich; Mit dir; Im Mai; ohne Titel, 2010 (alles Multiples)

Leporellos faszinieren mich. Hier habe ich mit sehr einfachen Mitteln einige Leporellos entwickelt, die nur mit den kleinsten Drahtspiralen zusammengehalten werden. Sie bestehen aus beidseitig bedrucktem Karton und sind aus unterschiedlichen Sichtweisen jeweils Antworten auf das Gedicht von Erich Fried. Die kurzen Texten bestehen aus bruchstückhaften Monologen an ein unsichtbares Gegenüber, das sich dauernd zu entziehen droht. Ich habe mit einem grösseren und einem kleineren Format gearbeiten, analog der grossen Liebe und der kleinen Liebelei.

 

Was es ist, 2010 (Multiple)

In einer Gedichtalmanach habe ich das wunderschöne Gedicht von Erich Fried "Es ist, was es ist" gefunden. Mir war sogleich klar: Das passt wunderbar zu unserem Arbeitsthema "Brückenschlag" der kommenden Ausstellungen im Totengässlein 5 in Basel und dem Petöfi Irodalmi Mùzeum in Budapest. Ich kombinierte den Text mit ineinander gebauten, geschichteten Bildern von meiner Chinareise. Diesmal unter anderem kommt ein Bild von der Zahnradbahn vor, die von Hongkong aus die Leute auf den Peak, ins Naturreservat transportiert. Die Grafikrolle diente als Ausgangslage für die Leporellos mit eigenen Texten, die ich im Anschluss dazu ebenfalls für die beiden Ausstellungen als Multiple konzipierte.

 

Wer gerne eine Reise tut..., 2009 (Multiple)

Wer gerne eine Reise tut Wer gerne eine Reise tut..., 2009 (Multiple) Inkjet-Print auf Cervina Opalin und Japanpapier, Auflage: 2 Ex. Format:: 20 x 82 cm

Seit 2006 arbeite ich an einer Serie von 2- und mehr-teiligen Grafiken mit dem Arbeitstitel "Durchsicht". Bereits seit Beginn trug ich mich mit dem Gedanken, Ausschnitte dieser Arbeiten in einem Künstlerbuch zusammenzufassen (18).

 

Isabelle Schaub aus Basel hat mich grossartig beratend unterstützt, was die Auswahl der Textpassagen betrifft. Aufgrund einiger von mir zusammengestellten Dualitäten oder Paarbegriffe haben wir die einander gegenüberliegenden Textfragmente ausgewählt.

 

Auf einer Reise durch China wollte ich weitere Eindrücke sammeln und verschiedenste Stimmungen diese Landes auf mich wirken lassen. China ist im Aufbruch, genau wie so vieles andere im Banne einer so unvorstellbar gigantischen Finanz- und Wirtschaftskrise, die das Gebaren der westlichen Finanzhaie provoziert hatte. Innerhalb kürzester Zeit sind wir vom Traum von einer ewig andauernden Hausse in unermessliche Tiefen abgestürzt. Die Fachleute fragen sich, ob die Rezession kommt oder nicht, während sie sich in vielen Köpfen törichter Weise schon festgesetzt hat. Alle reagieren mit Panik. Alles wankt. Die ersten Stellen werden gestrichen, Investitionen zurückgestellt oder ganz darauf verzichtet. Das Gleichgewicht ist dahin.

 

In einer solchen Situation beginnen wir uns auf das Wesentliche zu besinnen. Die Jagd nach immer mehr Reichtum hat sich als Fallstrick erwiesen. Wir fragen uns, worauf wir uns noch verlassen können. Was ist heute noch von Wert, was gestern als grundsolide galt. Was ist denn das, was bleibt, was macht uns aus?

 

Wir besinnen uns auf die Kultur. Die ewigen Werte der Menschheit werden hier immer wieder in neuem Licht gezeigt,  in ihren Zusammenhängen dargestellt und hinterfragt. Natürlich war alles schon einmal. Auch wenn sich die Geschichte nie 1:1 wiederholt. Unser Jugend-wahn stösst an klare Grenzen. Gerade diese Krise wurde dadurch mit verursacht. Und vielen von uns fehlt das Wissen, dass jede Krise auch ein Reinigungsprozess ist, dass es trotz allem immer weiter geht. Unsere Eltern und Grosseltern können uns hier eine große Hilfe sein. Sie haben ganz andere Zeiten kennengelernt. Die verschiedenen Generationen sollten wohl wieder mehr zusammenspannen. Der Austausch zwischen jung und alt ist eine große Bereicherung für beide Seiten. Das große Wissen der älteren Generation kann inspirieren aber auch bremsen. Es gilt, den gesunden Ausgleich für beide Seiten zu finden.

 

Dieses Buch soll einen Gegenpol bilden zu der momen-tanen Krisenstimmung. Es nimmt das Chaos auf, das um uns herrscht und stellt es gegen Zitate aus der älteren und moderneren Literatur. So fragil, wie das austarierte System der Finanzwelt sind meine Bilder aus der Serie "Durchsicht" , sie verbinden Stadt und Land, Mensch und Pflanze oder Himmel und Erde. Die Linien nehmen den Rhythmus von vorbeifliegenden Eindrücken auf einer Reise durchs Leben auf analog dem Blick aus einem fahrenden Zug. Die Senkrechten und Diagonalen erwecken den Eindruck von Schienen und Weichen. Eine Welt am Scheideweg.

 

Die diesmal nicht aus meiner eigenen Feder stammen-den Textfragmente schimmern distanziert durch das Japanpapier hindurch, sind nur von hier aus lesbar und nicht von ihrer Druckseite her. Sie werden begleitet von der Teilabschrift einer Bach-Cantate. Es ist eine Melodie für Flöte. Es entstehen wie zufällig - oder aber auch nicht ganz - Beziehungen zwischen dem Inhalt der Texte, der Melodie sowie der Bildzitate.

 

Seien es nun Textauszüge aus Büchern wie Heidi (Ur-fassung) von Johanna Spyri, Astrologie von Wolfgang Döbereiner, Perlmanns Schweigen von Pascal Mercier oder Fräulein Smillas Gespür für Schnee von Peter Hoeg; alle stellen die Bildausschnitte in neue Zusammenhänge, sie ergänzen sie mit Gedanken zu dem, was uns Men-schen ausmacht. Gleichsam einer Lebensmelodie begleitet die unkorrekte Abschrift einer Bach-Cantate die durch das Japanpapier durchscheinenden Texte und paraphrasiert oder auch interpunktiert deren Gedanken-gänge. Manchmal geht das Leben verschlungene Wege und erst durch Widersprüche, Irrungen und Wirrungen finden wir wieder zu unserem ureigensten Wesen zurück. Wir alle sind ständig irgendwo unterwegs, von Tag zu Tag entwickeln wir uns weiter. Wir lernen Neues und interpretieren es aufgrund unserer gemachten Erfahrungen. Alles verbindet sich miteinander, so verwebt sich auch Realität mit Fiktion und Zukunft mit Vergangenheit.

 

Aus der Traum, 1984-2006 (Multiple) 1. Version

Träume sind Schäume. So sagt ein Sprichwort. Und doch bilden Träume für uns eine ganz eigene Wirklichkeit ab, die uns bereichern, aber auch verstören oder erheitern kann.

 

Die hier gesammelten Textfragmente sind so genannte Traumsplitter: Erinnerungsfetzen an aus Träumen ge­bliebene Gedankengänge. Deshalb sind sie mehr als Assoziationen zu verstehen. Sie berichten von lustigen und traurigen, absurden, ironischen, vertrackten, ver­kehrten, aber auch fröhlichen, leichten Momenten.

 

Gleichzeitig mit den Texten sind die knappen Illustratio­nen entstanden, die ich später in Computer-Zeichnungen umgewandelt habe.

 

Dieses Feuerwerk von gesammeltem „Strandgut“ an der Schwelle zum Erwachsen-Werden habe ich ergänzt mit bearbeiteten, eigenen Fotografien, die gleichzeitig Ele­mente der Texte und Illustrationen aufnehmen und eine Verbindung schaffen sollen zu anderen Texten und Illustrationen.

 

24 Texte und 24 Zeichnungen, hinterlegt mit 24 bear­beiteten Fotografien wurden aufgeteilt in 4 Bände: 

  • Blau ist die Farbe des Himmels, der Nacht, der Däm­merung, des Schattens. Sie ist kühl, neutral, was Emotio­nen betrifft und steht für mich somit für das Denken an sich. Deshalb auch für den Traum.
  • Rot/orange und grün sind die beiden natürlichsten und interessantesten Kontraste, haben grosse Farbräume und symbolisieren für mich die Energie des Lebens, der Natur.
  • Weiss und beige sind entspannt und kühl, leicht wie der Sommer und erinnern gleichzeitig an die Kälte des Win­ters. Sie lassen Raum für Spekulation und Interpretation und sind neutral.
  • Rot-, Lila- und Violett-Töne sind geballt, schwer und do­minant, drängen in den Vordergrund, sind aber gleich­zeitig dynamisch und statisch.

 

Die Texte und Illustrationen sind zwischen 1984 und 1991 entstanden, die Fotos stammen aus den Jahren 2001 bis 2005.

 

"Von zehn bis achtzehn - ein magisches Quadrat", 2004 (Multiple) 1. Version

Von zehn bis achtzehn - ein magisches Quadrat

2003 kam mir die Idee, meine Computer-Kalligrafien kombiniert mit Zahlenflächen zwischen Plexiglas-Sandwi­ches einzuspannen und diese Plexiglas-Elemente – in der Vertikalen drehbar – in einem Paravent aus Plexiglas anzuordnen. So liess ich diesen Raum-Teiler nach meiner Zeichnung anfertigen.

 

Wieder arbeitete ich auch bei den Bildern mit Transpa­renzen, die Gedichte geben wie beim 1. Buch die Entsprechung aus der Zahlenmystik wieder (siehe Literaturhinweise).

 

"Von eins bis neun - ein magisches Quadrat", 2002 (Multiple) 1. Version

Von eins bis neun - ein magisches Quadrat

Um eine Zuordnung der fremdartigen Computer-Kalli­grafie zur entsprechenden Zahl zu ermöglichen, entwi­ckelte ich Zahlenflächen, die ich den Zeichen unterlegte.

 

Die Texte in Gedichtform geben die Bedeutung der Zahlen von 1-9 aus der Zahlenmystik (siehe Literaturhinweise) wieder.

 

Diese Texte, die eine Brücke bauen sollen zu den streng geometrischen Bildern dahinter, druckte ich als Serigra­fien auf ein transparentes Japanpapier.

Blog

So

08

Jan

2012

http://www.irene-haenni.ch/english-news/gallery/impressions-from-exhibitions/

Attention: Above in the title and below you find the correct link to photographs from my shows. Have a good time in looking at them!

Kind regards

Irene Haenni

http://www.irene-haenni.ch/english-news/gallery/impressions-from-exhibitions/

http://www.irene-haenni.ch/english-news/gallery/impressions-from-exhibitions/
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So

08

Jan

2012

http://www.irene-haenni.ch/deutsch-aktuell/galerie/ausstellungsansichten/

Achtung: Im Titel und unten der korrekte Link zu den Fotos meiner Ausstellungen. Viel Spass beim Stöbern!

Freundlich grüsst

Irène Hänni

http://www.irene-haenni.ch/deutsch-aktuell/galerie/ausstellungsansichten/

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