ab 2006
Die Parallelität von verschiedenen Realitäten fasziniert mich schon lange. Diese Vielschichtigkeit drücken Überblendungen am ehesten aus. Ein Beispiel: Der Blick aus dem Fenster eines fahrenden Zuges ermöglicht immer wieder neue An- und Ausblicke. Die Geschwindigkeit gibt den Rhythmus von vorbei fliegenden Ausschnitten vor. Organische Formen verbinden sich. Linien und Perspektiven der Architektur setzen einen Kontrapunkt. Portraits, Einzel- und Gruppenbilder nehmen den Dialog auf mit dem Betrachter.
Meine eigenen Digitalfotografien bilden die Ausgangslage mit den Sujets: Architektur oder Portraits, Maskenbilder und Naturaufnahmen. Es entstehen am Computer verwirrende, durch Linien aber geordnete und zusammengehaltene, abstrakt rhythmisierte neue Bildwelten. Diese stelle ich entweder einem flächigen, ruhigen Linoldruck (Hochdruck) oder aber einem ebenfalls am Computer konstruierten Farbverlauf gegenüber.